Handel, Waffen und Kunst

In Ägypten wurde viel Handel getrieben. Vor allem Gewürze, Waffen, Kleidung und Schmuck wurden verkauft. Die meiste Fracht wurde über den Nil ins Land gebracht und verkauft. Da es damals kein Münzgeld gab wurden Tauschgeschäfte abgeschlossen. Als Tauschmittel wurden hauptsächlich Tiere oder Getreide verwendet. Der Schmuck beispielsweise wurde aus Glas hergestellt und für sehr hochgestellte Personen noch mit Figuren der Götter verziert. Nicht selten auch mit Hieroglyphen. Schon die damaligen Waffen waren sehr gefährlich und für die damalige Zeit sehr hochentwickelt. Der Pharao besaß die schönste, prunkvollste und beste Ausrüstung, die es zu seiner Zeit gab. Er bestimmte was für den Krieg wichtig war und plante ihn auch. Auch heute sind noch wenige Exemplare der Waffen aus der Zeit der Pharaonen erhalten geblieben.

Der Nil das fruchtbare Land

Der Nil ist ein sehr fruchtbares und ein gutes Land zum Leben. Die Ägypter nutzten das. Einmal im Jahr(Juni) wurde der Nil über 6671 km weit überschwemmt. Dadurch wurde ein sehr fruchtbarer Schlamm über die Felder der Ägypter geschwemmt. Er befruchtete die Felder der Bauern. Nun mussten sie nur noch die Setzlinge und Samenkörner in die Erde stecken und wachsen lassen. Das Eintreten der Samen und Setzlingen übernahmen die Tiere. Ziegen, Ochsen und Kühe wurden über die Felder der Bauern getrieben. Durch Bewässerungssysteme wurden die Felder mit ausreichend Wasser versorgt. Der Nil machte Ägypten reich. Er entspringt in den Bergen von Ruanda und Burundi. Mit 6852 km ist er der längste Fluss der Erde. Der Nil brachte das Leben nach Ägypten. Er trug zur Herausbildung der Ägyptischen Hochkultur bei und ist das Herz von ganz Ägypten.

Was war vor den Pharaonen?

„Die Zeit nach 3000 v. Chr., in der Pharaonen das Land regierten , nennen wir das „ alte Ägypten“.Wer aber lebte in Ägypten, bevor es Pharaonen gab?

In der frühen Steinzeit wohnten die Menschen vom Nildelta bis nach Assuan in Gebieten, die von der Nilüberschwemmung nicht erreicht wurden. Um 5000 v. Chr. waren sie zu Bauern geworden. Sie bauten Weizen und Gerste an und betrieben Viehzucht. Sie legten zudem Dörfer aus Lehmhütten an, die zwar im Niltal lagen, aber vor den jährlichen Überschwemmungen sicher schienen. Diese Siedlungen blühten und entwickelten sich zu Königreichen. Neueste Ausgrabungen belegen das. Um 3500 v. Chr. hat man wundervolle Elfenbeinschnitzereien, Schieferpaletten und feine Töpferware in Ziegelgräbern gefunden.“ Quelle: Hart, George: Das alte Ägypten, München, 2011, S. 6.

Lore